Proprietäre Kassen

Proprietäre Kassen sind so genannte „geschlossene Systeme“. Geschlossene Systeme werden durch speziell entwickelte interne Betriebssysteme unterstützt und galten bisher als robust und weniger störanfällig als PC-basierende Kassen – eine veraltete Einschätzung, die dem heutigen technischen Standards nicht mehr entspricht!

registrierkasse

Die klassischen proprietären Systeme, auch bekannt unter der Bezeichnung „Registrierkassen oder Eprom-Kassen“ sind in der Speicherkapazität begrenzt und stehen damit vor unlösbaren Problemen. Diese Kassen besitzen in der Regel nur einen flüchtigen Speicher. Das heißt, die erfassten und gespeicherten Daten werden nach kurzer Zeit durch neue Daten überschrieben. Wurden also die unveränderbaren Daten zuvor nicht auf einen externen Datenträger exportiert, sind diese endgültig verloren. Eprom-Kassen, die mit diesen technischen Grundlagen funktionieren, entsprechen dem klassischen Bild einer Registrierkasse. Diese dürfen in Deutschland nach den Richtlinien der Digitalisierungspflicht für Unternehmer mit Barumsätzen längstens nur noch bis 31.12.2016 eingesetzt werden, insofern diese vor dem 26.11.2010 angeschafft worden sind. Anderenfalls sollten nach Auffassung der Finanzbehörde nur noch sogenannte GDPdU-konforme Kassensysteme eingesetzt werden.

 

Seit ca. zwei Jahren recherchieren wir diese Themen bei den Herstellern, der Fachhandelswelt, Steuerberatungsgesellschaften und den Finanzbehörden. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, den Markt geschlossener Kassensystemlösungen nur noch bis Mitte 2015 zu betreuen. Ab 2016 wird sich die KCG Kassen-Center Greeck GmbH vollständig vom Markt der proprietären Kassen gelöst haben und ausschließlich Ansprechpartner für die Systemlösungen Hypersoft´s sein.